STUDIE WASSERVERSORGUNG WEINVIERTEL

Das Weinviertel in Niederösterreich umfaßt ein Gebiet von rund 15.500 km2, das von rund 345.000 Menschen bewohnt wird. Täglich werden durchschnittlich 83.400, maximal jedoch ca. 210.000 m3 Wasser verbraucht.

Eine umfangeiche Untersuchung.. Um Vorsorge für die Zukunft treffen zu können bzw. Entscheidungsunterlagen für den weiteren Ausbau von überregionalen Transport- und Versorgungsnetzen zu erhalten, wurde im Auftrag der niederösterreichischen Landesregierung (Abt.B/9) eine Studie über die Möglichkeiten und Konzepte einer zukünftigen Wasserversorgung erstellt.

Umfang:

    1. Östliches Weinviertel

    2. Marchfeld

    3. Westliches Weinviertel

Erhebungen (nach Gemeinden und Katastralgemeinden auf Grundlage der ÖK25V):

    1. Derzeitige Einwohnerverhältnisse

    2. Derzeitige Einrichtungen zur Wasserversorgung

    3. Wassererschließung

    4. Wasserspeicherung

    5. Wasserversorgung

    6. Überörtliche Anlagen(Verbände)

    7. Landesweite Einrichtungen (NÖSIWAG)

    8. Zukünftige Planungsvorhaben

Konzepte für die zukünftige Wasserversorgung:

    1. Wassererschließung

    2. Wasserspeicherung

    3. Zusammenschluß von Gemeinden

    4. Zusammenschluß von Verbänden

    5. Anschluß an landesweite Anlagen der NÖSIWAG

Plandarstellungen:

    1. Lageplan auf Basis ÖK50

    2. Längenschnitte mit Drucklinien

Berechnungen:

    1. Aufbau eines 3-dimensionalen (digitalen) kartographischen Modells der zukünftigen Wasserleitungsstränge mit Drucksteigerungen und Druckminderungen

    2. Berechnung der Druckverhältnisse

    3. Programm für den Druckhöhenausgleich nach dem Iterationsverfahren nach CROSS, nach der Wiener Reibungsverlustformel, durchgerechnet.

Ergebnisse:

    1. Lageplan mit bestehenden und zukünftigen Leitungen und baulichen Einrichtungen

    2. Längenschnitte mit Drucklinien für zusammengehörige Anlageteile

    3. Aufstellungen über

      1. neu zu errichtende Leitungen

      2. die erforderliche Erschließung von Wasserspendern

      3. die Errichtung zusätzlichen Behälterraums

      4. Wasserbilanzen für Teilgebiete und das Gesamtgebiet