Sanierung der Fischer-Deponie
ÖRTLICHE BAUAUFSICHT

Im Juni 2002 wurde die Bietergemeinschaft „IUP ZT-GmbH – DI Heimo Zimmermann“ mit der Durchführung der Örtlichen Bauaufsicht bei der Sanierung der Altlast Fischer-Deponie beauftragt.
Die Fischer-Deponie liegt im Einzugsgebiet der Mitterndorfer Senke, einem der bedeutendsten Grundwasservorkommen in Mitteleuropa.
Die Bauzeit für die Sanierung der Deponie inkl. den Rekultivierungsarbeiten beträgt etwa 3,5 Jahre.
Insgesamt wurden im Zuge der Sanierung bis 18.12.2003 rd. 940.000 Tonnen Abfälle ausgehoben und ausschließlich auf österreichischen Behandlungsanlagen (Deponien, Bodenwaschanlagen, Abfallverbrennungsanlagen) entsorgt.

Fischerdeponie

Die Zusammensetzung der Ablagerungen bestand aus Hausmüll, Gewerbeabfällen, mineralischen Abfällen und ca. 14.800 Fässern. Etwa 55 % der Fässer waren leer oder nur mehr Fassfragmente, die restlichen Gebinde waren mit flüssigen, pastösen und ausgehärteten Inhalten teil- bzw. vollgefüllt.

Im Jahr 2004 wurde mit der Räumung des kontaminierten Untergrundes, dessen Menge mit ca. 560.000 Tonnen prognostiziert wird, begonnen. Parallel dazu wird die Wiederverfüllung der Böschungsbereiche und die Aufhöhung der Grubensohle bis auf 2 m über HGW, mit nicht verunreinigtem Material durchgeführt.
 

Sanierung Fischerdeponie

 

Im Jänner 2006 soll die Sanierung der Fischer-Deponie, einer ehemaligen Schottergrube die mit Müll verfüllt wurde, abgeschlossen werden.
Die Gesamtkosten werden sich auf
rd. 140 Millonen Euro belaufen.


Link: www.fischerdeponie.at